| Belted Galloway eine alte und vielseitige Rinderrasse
Die Beltis zeichnen sich durch eine extreme härte aus, d.h. sie können ganzjährig draußen gehalten werden, lediglich ein Wetterschutz wäre anzuraten. Dabei sind sie äußerst genügsam, auch im Winter benötigen sie kein Kraftfutter. Ausreichend sind Heu oder Anwelksilage, Stroh und Wasser. Ihr Fell ist im Winter besonders dicht mit einer Unterschicht die sie trocken hält, man kann bei sehr starken Schneefall beobachten ,das eine groß Schneemenge auf ihren Rücken liegen bleibt und nicht abtaut, da die Isolierung 100%ig funktioniert.
Die Futteransprüche sind niedrig, denn sie kommen mit ca. 1/3 des Futters aus das andere Rinderrassen (normal Große) benötigen. Auch an die Futterqualität stellen sie niedrigere Ansprüche und fressen nicht so selektiv als andere Rinderrassen. Gerade deshalb sind sie so interessant für Pferdebesitzer und zur Wechselbeweidung und Weidepflege hervorragend geeignet. Aufgrund ihrer Größe und geringeren Gewichtes wird die Grasnarbe geschont, sie verbeißen auch geringe Verbuschung von Weiden gerade im Winter. Aufgrund ihres sehr guten und ruhigen Charakters, kann man sie gut zusammen mit Pferden auf einer Weide halten. Mutterkühe kalben leicht, selbst Färsen (Erstlinge) benötigen eigentlich nie unsere Hilfe. Die Kühe sind fürsorgliche Mutter die selbst bei härteren Minusgraden ihre Kälber draußen zur Welt bringen und aufziehen.
Belted Galloway sind genetisch hornlos und durch ihre sehr bewegliche flinke Art eignen sie sich gut für die Rinderarbeit.
Die Fleischqualität:
Die Fleischqualität sucht ihres gleichen. Das Fleisch ist sehr zart und kaum Fett, nur leicht marmoriert und verfügt über ein außergewöhnlich schmackhaftes Aroma. Durch das langsame Wachstum der Tiere und die extensive Weidehaltung mit ständiger Bewegung in natürlicher Umgebung ist Fleischqualität einzigartig. Das Fleisch hat einen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren (z.B. hat die Omega 3 Fettsäure einen Cholesterin-Senkenden Effekt, während der gesundheitsbedenkliche Linolsäuren Omega 6 ganz gering ist) Das macht das Fleisch sehr bekömmlich und gesund.
Klasse statt Masse und vor allem artgerecht und tierfreundlich. Fleischgenuss ohne schlechtes Gewissen und ohne Angst auf Antibiotika und andere Medikamentenrückstände sprechen klar für diese Rinder.
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